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Die 4 schönsten Winterwanderungen

Skifahren im Tuxertal? Ja, klar. Aber haben Sie es schon einmal mit Winterwandern versucht? Abseits der Skipisten eröffnet sich eine glitzernde Wunderwelt, in der nichts zu hören ist als der eigene Atem, das Knirschen unter den Stiefeln und das leise Rauschen, wenn frischer Pulverschnee von Fichtenästen fällt. Hier kommen Frieda Klausners liebste Winterwanderungen im Tuxertal!

Vielleicht ist das Skifahren ja gar nicht Ihr liebster Wintersport. Möglicherweise suchen Sie aber auch nach einer Abwechslung zum Pistenvergnügen oder sehnen sich nach ein paar ruhigen, entspannten Stunden in der winterlichen Natur. Wie auch immer, Winterwandern im Tuxertal eröffnet neue Perspektiven, lässt Sie die traumhafte Berglandschaft Schritt für Schritt entdecken und sorgt für so manche Überraschung. Also: Stiefel anziehen, Mütze aufsetzen und los geht’s!

 

1 / Sommerbergalm über Bichlalm nach Hintertux
7 km | 2:00 h Gehzeit insgesamt | hm↑ 15 | hm↓ 560 | Auffahrt Gondelbahn
 

Vom Klausnerhof nehmen Sie entweder den Skibus oder laufen zu Fuß zur Talstation der Gletscherbahnen Hintertux. Mit dem Gletscherbus 1 gondeln Sie innerhalb von 4:20 min hoch zur Bergstation auf 2.031 m Seehöhe. Dort angekommen, zweigen Sie nach rechts ab und wandern auf dem geräumten Güterweg hinab zum Weitentalbach, den Sie überqueren und bis zur Bichlalm weitergehen, wo sich eine gemütliche Hütteneinkehr empfiehlt. Anschließend geht es auf breitem, gespurtem Forstweg zunächst talauswärts und dann durch den Wald und über Felder hinab nach Hintertux und zurück zum Klausnerhof. Highlight: Wer mag, kann die Abfahrt von der Bichlalm auf der Leihrodel genießen.

 

2 / Wanderung zur Höllensteinhütte
3,8 km | 1:30 h Gehzeit zur Hütte | hm↑ 410 | beleuchtete Rodelbahn
 

Den Ausgangspunkt dieser erlebnisreichen Winterwanderung erreichen Sie vom Klausnerhof mit dem Skibus, Haltestelle Tux-Lanersbach Hinteranger. Beim Sporthotel Kirchler überqueren Sie die Brücke über den Tuxbach und wandern kurz bergab, bevor es auf dem Forstweg hinauf bis zur Höllensteinhütte geht, wo Sie in der gemütlichen Stube Platz nehmen und sich am besten mit dem weithin bekannten und beliebten Kaiserschmarrn verwöhnen lassen. Bleiben Sie ruhig etwas länger sitzen, denn die anschließende Rodelfahrt bei Flutlicht ist ein einmalig schönes Erlebnis.
Highlight: 3,5 km lange, beleuchtete Rodelbahn mit Rodelverleih im Haus.

 

3 / Von Vorderlanersbach zum Geislerhof
4 km | 1:30 h Gehzeit zum Hof | hm↑ 380
 

Vom Klausnerhof fahren Sie mit dem Skibus bis zur Haltestelle Tux-Vorderlanersbach Rastkogelbahn. Am Hotel Tuxerhof biegen Sie nach rechts in die Bergstraße ein und bei der ersten Kreuzung wenden Sie sich nach links, um auf der Bergstraße weiter Richtung Schöneben und Geislerhof zu wandern. Auf 1.645 m Seehöhe stärken Sie sich mit Tiroler Schmankerln oder legen eine unterhaltsame Stunde auf der hauseigenen Eisstockbahn ein. An sonnigen Wintertagen ist die Terrasse vor dem Gasthof „the place to be“ – Aussicht auf zahlreiche verschneite Berggipfel inklusive.
Highlight: Der Weg ist das Ziel. Aufstieg aus dem Tal mit anschließend malerischem Bergpanorama.

 

4 / Rundwanderweg am Penkenjoch
6,7 km | 2:15 h Gehzeit | hm ↑290 | hm↓ 220 | Gondel
 

Frieda Klausners zweiter Winterwandertipp mit den Bergbahnen: Vom Klausnerhof fahren Sie mit dem Skibus bis zur Haltestelle Finkenberger Almbahnen. Mit der Bahn 1 gondeln Sie hoch bis zur Mittelstation auf 1.750 Metern. Dort steigen Sie in den BergWaldWeg unterhalb der Bergbahnstation ein und wandern kurz taleinwärts. Nach der ersten Kehre folgen Sie der Beschilderung talauswärts bis zur Station der Kombibahn Penken. Noch einmal geht es mit der Gondel bergauf, bevor Sie auf dem WinterWanderWeg Penken Richtung Penkenjoch und weiter zur Granatkapelle wandern. Entlang der Rundwanderung gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten. Von der Bergstation der Finkenberger Almbahnen 2 fahren Sie in der Gondel bequem zurück ins Tal und kehren mit dem Bus in den Klausnerhof zurück.
Highlight: Granatkapelle am Penken, ein außergewöhnliches Bauwerk vor majestätischer Bergkulisse.

 

Diese und viele weitere Winter- und Schneeschuhwanderungen sowie Rodelbahnen entdecken Sie während Ihres Urlaubs im Klausnerhof: Senden Sie jetzt Ihre unverbindliche Urlaubsanfrage!

Friedas Magazin

Lesen Sie die neuesten Geschichten sowie interessante Informationen aus dem Klausnerhof und kochen Sie zu Hause nach unseren Rezepten.

Was tun im Tuxertal bei wechselhaftem Wetter? 7 gute Ideen...

Es gibt diesen Moment am Frühstückstisch, den viele Gäste kennen. Der Plan für den Tag steht seit gestern Abend, die Wanderschuhe sind bereit, und dann hängen die Wolken tief im Tal. Die erste Reaktion ist fast immer dieselbe: Der Tag ist verloren. Das stimmt im Tuxertal selten. Ein Tal, das sich über mehr als 2.600 Höhenmeter erstreckt, hat nicht ein Wetter, sondern mehrere gleichzeitig. Während es in Hintertux nieselt, kann es talauswärts trocken sein. Was am Vormittag geschlossen wirkt, reißt am Nachmittag auf. Wechselhaft bedeutet nicht schlecht, sondern beweglich.

Sommerurlaub ohne Hitzestress

Es gibt Sommertage, an denen in vielen Städten ab elf Uhr vormittags nichts mehr geht. Die Rollläden bleiben unten, der Spaziergang wird auf den Abend verschoben, das Auto ist eine Sauna. Im Tuxertal begegnen wir dem Sommer mit deutlich mehr Frische. Nicht, weil hier kein Sommer wäre, sondern weil das Tal etwas bietet, das kaum eine andere Landschaftsform hat: eine Höhenstaffelung von fast 2.000 Metern. Wer es kühler möchte, geht ein Stück nach oben. Wer es warm mag, bleibt unten. Der Tag richtet sich nicht nach der Hitze, sondern nach der eigenen Lust.

Sommerfrische im Hochgebirge

Es gibt einen Moment kurz nach der Ankunft, in dem der Körper begreift, dass sich etwas verändert hat. Die Luft ist klarer, ein wenig kühler, irgendwie leichter. Der Lärm des Alltags liegt weit unten im Tal. Oben in Hintertux, auf rund 1.500 Metern, beginnt der Sommer anders als im Flachland. Er ist nicht heißer, sondern frischer. Genau dieses Gefühl trägt einen Namen, der viel älter ist als der moderne Tourismus: Sommerfrische. Wer den Hochsommer schon einmal auf über 1.200 Metern verbracht hat, weiß, dass damit mehr gemeint ist als ein paar Grad weniger auf dem Thermometer.

Was Gäste vor dem Sommerurlaub im Tuxertal wirklich wissen möchten?

Bevor Gäste zum ersten Mal den Sommer im Tuxertal erleben, haben sie Fragen. Wann öffnet der Klausnerhof? Was zieht man an? Wie ist das Wetter? Und woher die Begeisterung? Diese Fragen kennen wir gut. Sie kommen per Mail, am Telefon und beim Frühstücksgespräch. Deshalb haben wir die zehn häufigsten gesammelt und beantworten sie hier so konkret wie möglich.
 

Wandern im Frühsommer im Tuxertal: Welche Touren lohnen sich schon im Juni?

Der Mai und Juni sind im Tuxertal eine besondere Übergangszeit. Unten im Tal wird es heller, grüner und lebendiger. Die Bäche führen mehr Wasser, die Wiesen verändern sich, die Luft wird milder. Weiter oben hält sich der Winter oft noch deutlich länger. Genau dieser Kontrast macht Wanderungen im Frühsommer so reizvoll. Wer jetzt unterwegs ist, erlebt nicht den fertigen Bergsommer, sondern seinen Anfang. Deshalb sind im Mai nicht unbedingt hohe Gipfel oder lange Höhenwege die beste Wahl. Viel stimmiger sind Talwege, sonnige Abschnitte, kurze Familienrunden, Wasserwege und Aussichtspunkte mit Blick Richtung Gletscher.
 

Frühling im Tuxertal: 7 besondere Naturmomente, die jetzt beginnen

Wie sich eine Jahreszeit ganz langsam bemerkbar macht

Im Tuxertal beginnt der Frühling nicht mit einem großen Auftritt. Er kommt leise. Fast unmerklich. Und vielleicht ist genau das sein schönster Charakterzug. Während oben am Hintertuxer Gletscher noch der Winter das Bild prägt, verändert sich unten im Tal bereits die Stimmung: Das Licht wird weicher, das Wasser lauter, die Wiesen heller. Es ist die Zeit der feinen Übergänge.