7 Fragen zum Thema Wandern im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen – beantwortet von Frieda Klausner
Wissenswertes, Tipps & Lieblingsplätze direkt von der Gastgeberin
Ein Gespräch über die schönsten Wanderungen, stille Naturerlebnisse und gute Vorbereitung
Der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen zählt zu den beeindruckendsten Schutzgebieten Tirols. Zwischen 1.000 und 3.509 Metern Seehöhe erschließen sich 422 km² ursprünglicher Natur, aussichtsreicher Pfade und seltener Tier- und Pflanzenarten. Der Klausnerhof in Hintertux ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in allen Höhenlagen.
Wir haben bei Frieda Klausner, Gastgeberin vom Hotel Klausnerhof und begeisterte Wanderin, nachgefragt, was man im Naturpark auf keinen Fall verpassen sollte.
1. Frau Klausner, was macht den Naturpark Zillertaler Alpen für Sie persönlich so besonders?
„Für mich ist der Naturpark ein Kraftplatz in großem Stil. Die Mischung aus Ursprünglichkeit, Weite und Ruhe ist einzigartig. Man begegnet hier der Natur auf eine stille, ehrliche Art. Es gibt keine Show – nur das echte Leben der Berge. Und genau das schätzen auch unsere Gäste: Sie erleben hier echte Naturverbundenheit.“
2. Welche Tour würden Sie Einsteigern oder Genusswanderern empfehlen?
„Sehr schön ist zum Beispiel der Weg zur Bichlalm – er startet direkt ab dem Klausnerhof und ist auch mit Kindern gut machbar. Wer ein wenig höher hinaus möchte, dem empfehle ich eine Wanderung vom Tuxerjochhaus durchs Weitental – vorbei an Wasserfällen, über Blumenwiesen, bis zur Sommerbergalm. Diese Tour ist eindrucksvoll, aber nicht zu fordernd.“
3. Wie sieht es mit geführten Wanderungen aus – was erwartet die Gäste?
„Unsere geführten Touren sind Teil des Naturparkprogramms und stehen allen Gästen kostenlos zur Verfügung. Dabei begleiten ausgebildete Naturparkführer kleine Gruppen zu besonderen Orten: Wildbeobachtung, Kräuterwissen, Almwirtschaft oder Geologie – es ist für jeden etwas dabei. Viele sind erstaunt, wie viel man in einem einzigen Wandertag lernen kann.“
4. Gibt es auch Angebote speziell für Kinder?
„Ja, im Sommer werden eigene Familienwanderungen angeboten. Da geht’s zum Beispiel zu einem Bauernhof oder auf einen Insekten-Erlebnisweg. Die Kinder dürfen Dinge entdecken, anfassen, fragen – das ist eine tolle Ergänzung zu Spielplätzen und Ausflügen. Ich finde es wunderbar, wenn Kinder begreifen, dass die Berge mehr sind als nur ein schönes Foto.“
5. Worauf sollte man bei der Ausrüstung im Hochgebirge besonders achten?
„Ganz wichtig: gutes, knöchelhohes Schuhwerk – auch auf einfacheren Wegen. Das Wetter kann schnell umschlagen, deshalb empfehle ich immer eine Regenjacke einzupacken, ausreichend zu trinken und eine kleine Jause mitzunehmen. Wer eine Wanderkarte oder unsere persönliche Tourenempfehlung mitnehmen möchte, bekommt diese direkt bei uns im Hotel.“
6. Haben Sie einen ganz persönlichen Lieblingsplatz im Naturpark?
„Ja – das Ramsjoch-Gipfelkreuz oberhalb der Grübspitze. Dort oben ist es fast immer still, der Blick reicht weit über die Zillertaler Alpen und das Gefühl der Freiheit ist unbeschreiblich. Das Gipfelkreuz wurde übrigens zu Ehren unserer Stammgäste errichtet – das ist für mich mit schönen Erinnerungen verbunden.“
7. Ihr Tipp für alle, die zum ersten Mal bei Ihnen wandern möchten?
„Einfach ankommen, einatmen und losgehen. Man muss kein Leistungssportler sein, um bei uns die Schönheit der Berge zu erleben. Die Natur im Tuxertal spricht für sich – und wir helfen gerne, den passenden Weg dafür zu finden.“
Wandern im Naturpark – das erwartet Gäste im Klausnerhof:
- Über 350 km beschilderte Wanderwege
- Geführte Wanderungen im Naturparkprogramm (kostenfrei für Gäste)
- Wanderkarten und Tourentipps an der Rezeption
- Abwechslungsreiche Themenwanderungen für Erwachsene und Familien
- Beste Lage für Touren in allen Höhenlagen
- Persönliche Beratung von Frieda und Magdalena Klausner
Was Gäste vor dem Sommerurlaub im Tuxertal wirklich wissen möchten?
Bevor Gäste zum ersten Mal den Sommer im Tuxertal erleben, haben sie Fragen. Wann öffnet der Klausnerhof? Was zieht man an? Wie ist das Wetter? Und woher die Begeisterung? Diese Fragen kennen wir gut. Sie kommen per Mail, am Telefon und beim Frühstücksgespräch. Deshalb haben wir die zehn häufigsten gesammelt und beantworten sie hier so konkret wie möglich.
Wandern im Frühsommer im Tuxertal: Welche Touren lohnen sich schon im Juni?
Der Mai und Juni sind im Tuxertal eine besondere Übergangszeit. Unten im Tal wird es heller, grüner und lebendiger. Die Bäche führen mehr Wasser, die Wiesen verändern sich, die Luft wird milder. Weiter oben hält sich der Winter oft noch deutlich länger. Genau dieser Kontrast macht Wanderungen im Frühsommer so reizvoll. Wer jetzt unterwegs ist, erlebt nicht den fertigen Bergsommer, sondern seinen Anfang. Deshalb sind im Mai nicht unbedingt hohe Gipfel oder lange Höhenwege die beste Wahl. Viel stimmiger sind Talwege, sonnige Abschnitte, kurze Familienrunden, Wasserwege und Aussichtspunkte mit Blick Richtung Gletscher.
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Im Tuxertal beginnt der Frühling nicht mit einem großen Auftritt. Er kommt leise. Fast unmerklich. Und vielleicht ist genau das sein schönster Charakterzug. Während oben am Hintertuxer Gletscher noch der Winter das Bild prägt, verändert sich unten im Tal bereits die Stimmung: Das Licht wird weicher, das Wasser lauter, die Wiesen heller. Es ist die Zeit der feinen Übergänge.
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Wenn im Tal schon die ersten Frühlingsblumen blühen, herrscht am Hintertuxer Gletscher noch beste Skistimmung. Die Gletscherwelt reicht von rund 1.500 bis auf 3.250 Meter Seehöhe und steht für hohe Schneesicherheit bis weit in den Frühling hinein. Gerade März und April sind für viele Skifans eine besonders attraktive Zeit: Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und auf den Pisten geht es oft entspannter zu als während der klassischen Ferienwochen.
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Auf über 1.500 Metern Seehöhe, direkt in Hintertux, lädt das Panorama-SPA des Hotel Klausnerhof dazu ein, den Winter einmal ganz leise zu erleben: warmes Wasser, viel Platz zum Atmen und der freie Blick auf den weiß glänzenden Hintertuxer Gletscher.
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Die Berge rund um Hintertux zeigen sich im Winter von einer besonders stillen Seite: verschneite Hänge, tief eingeschnittene Bäche und weite Flächen im Tuxer Talboden laden dazu ein, die Skier einmal im Skikeller zu lassen und mit Schneeschuhen loszuziehen. Rund 68 Kilometer Winterwanderwege erschließen im Tuxertal eine Landschaft, die man Schritt für Schritt und im eigenen Tempo erleben kann.