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Frieda's Geschichten
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Ausflug in die Erlebnissennerei Zillertal

Schaubauernhof und Schausennerei für Familien und Käseliebhaber

Im Zillertal wird bis heute traditionelle Almwirtschaft betrieben. Von Juni bis September weiden Kühe, Schafe und Ziegen auf Almen mit kräuterreichen Wiesen. Erleben Sie live, wie hochwertige Heumilch zu regionalen Köstlichkeiten verarbeitet wird und probieren Sie Schmankerl wie Joghurt und Käse vor Ort.

Kinder erfahren am Schaubauernhof hautnah, wie sich Tiere anfühlen und wie Milch gewonnen wird. Spiel und Spaß kommen dabei nicht zu kurz – so können Groß und Klein die Welt der Käsemacherei mit allen Sinnen genießen. Friedas Ausflugstipp ist nur rund 30 Fahrminuten vom Klausnerhof entfernt und bietet die ideale Abwechslung im Familien- und Genussurlaub in Tirol.

 

Traditionelle Almwirtschaft als Grundlage für besten Käse

Kaum zu glauben, aber die Anfänge der Almwirtschaft reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück! Noch heute gibt es für die Gewinnung wertvoller Heumilch keine Alternative – und das ist gut so. Was ist so besonders an Heumilch? Die Tiere fressen während des Sommers in einer Höhe bis weit über 2.000 Meter nur Almgras, das mehr als 1.000 verschiedene Kräuter enthält. Sie trinken klares Bergwasser, haben viel Bewegung, tanken Sonne und genießen die Gesellschaft ihrer Artgenossen. Den Winter verbringen Sie im Stall, wo sie ausschließlich mit Heu und hochwertigem, gentechnikfreiem Getreideschrot gefüttert werden. Die so gewonnene Heumilch schmeckt nicht nach Heu. Der entscheidende Unterschied ist, dass diese Milch doppelt so viele Omega 3-Fettsäuren und Linolsäuren enthält wie herkömmliche Milch. Diese Fettsäuren kann der menschliche Organismus nicht selbst produzieren, deshalb ist Heumilch so gesund.

 

Die Erlebnissennerei Zillertal wird seit 1954 von der Familie Kröll bewirtschaftet. Heumilch von Kuh, Schaf und Ziege wird hier zu Milchprodukten verarbeitet. Die verschiedenen Schritte können Sie in der Schausennerei selbst nachvollziehen.

 

Schausennerei Zillertal – aus Heumilch werden Spezialitäten

Alles beginnt auf den rund 400 Höfen von Zillertaler Bergbauern. Im Durchschnitt leben auf einem Hof nur neun Kühe! Die jährlich 23 Millionen Liter Heumilch werden eingesammelt und auf kurzem Weg in die Sennerei gebracht. Bei einem Besuch können Sie auf 6.000 Quadratmetern Produktionsfläche von der Anlieferung bis zur Abfüllung alle Arbeitsschritte beobachten, die nötig sind, um Joghurt, Butter und Käse herzustellen. Die gläserne Manufaktur, Audio-Guides in mehreren Sprachen, Infotafeln und Filme vermitteln das Thema für Kinder und Erwachsene auf spannende Weise. Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass für ein Kilogramm Käse 10 Liter Milch nötig sind? Natürlich darf das Probieren an elf Verkostungsstationen nicht fehlen: Beim „Genusslöffeln“ entdecken Sie bestimmt Ihr neues Lieblingsjoghurt!

 

Schaubauernhof mit Tieren – wissen, wo’s herkommt

Gleich neben der Sennerei befindet sich der liebevoll gestaltete Schaubauernhof, wo Sie den ersten Schritt der Heumilchgewinnung miterleben. Ganz „nebenbei“ lernen Sie, wie nachhaltige Kreislaufwirtschaft funktioniert und warum Bienen viel mehr sind als nur Honiglieferanten. Heumilch, die regional gewonnen und verarbeitet wird, senkt durch kurze Transportwege die CO2-Belastung, schafft Wertschöpfung vor Ort und ermöglicht Bauern, die für die Kulturlandschaft unverzichtbare Almbewirtschaftung zu betreiben. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal mit Genuss über aussichtsreiche Almwiesen wandern!

 

Kinder können am Schaubauernhof mit Tieren direkt in Kontakt kommen, durch den Mini-Traktorparcours flitzen, die Rutsche in der wohl größten Heumilchkanne der Welt hinuntersausen, den Naturteich mit Fröschen und den Schaubienenstock entdecken.

 

Restaurant mit Sonnenterrasse und Shop

Probieren Sie regionale Schmankerl, die mit hauseigenen Produkten aus Heumilch auf den Teller gezaubert werden! Die eigene Kinderkarte erfreut kleine Gourmets und wer mag, kann sogar seinen eigenen Milchshake kreieren. Und während die Kinder sich auf dem Outdoor-Spielplatz austoben, genießen Eltern ein fruchtiges Heumilcheis. Tipp: Jeden Samstag ist Krapfentag!

 

Am Ende des Sennereibesuchs erwartet Sie der Shop. Beim Ab-Hof-Verkauf statten Sie sich mit frisch gebackenem Steinofenbrot, Käse, Honig und kleinen Geschenken aus, die Daheimgebliebene sicherlich erfreuen werden. Tipp: Der Online-Shop ist die Zillertaler Genussquelle, wenn Sie erst einmal wieder zu Hause angekommen sind. Ab einem Einkaufswert von Euro 49 werden Käse und mehr geliefert.

 

Erlebnissennerei im Überblick

Adresse:
Hollenzen 116
6290 Mayrhofen

Telefon:
+43 (0) 5285 63906

Internet:

www.erlebnissennerei-zillertal.at

Besichtigung täglich von 09:00 – 17:00 Uhr

Keine Voranmeldung erforderlich!

Produktion Mo – Fr bis 14:00 Uhr
Ab-Hof-Verkauf Mo – Fr 08:00 – 18:00 Uhr, Sa/So bis 17:00 Uhr
 

Friedas Magazin

Lesen Sie die neuesten Geschichten sowie interessante Informationen aus dem Klausnerhof und kochen Sie zu Hause nach unseren Rezepten.

Sommerurlaub ohne Hitzestress

Es gibt Sommertage, an denen in vielen Städten ab elf Uhr vormittags nichts mehr geht. Die Rollläden bleiben unten, der Spaziergang wird auf den Abend verschoben, das Auto ist eine Sauna. Im Tuxertal begegnen wir dem Sommer mit deutlich mehr Frische. Nicht, weil hier kein Sommer wäre, sondern weil das Tal etwas bietet, das kaum eine andere Landschaftsform hat: eine Höhenstaffelung von fast 2.000 Metern. Wer es kühler möchte, geht ein Stück nach oben. Wer es warm mag, bleibt unten. Der Tag richtet sich nicht nach der Hitze, sondern nach der eigenen Lust.

Sommerfrische im Hochgebirge

Es gibt einen Moment kurz nach der Ankunft, in dem der Körper begreift, dass sich etwas verändert hat. Die Luft ist klarer, ein wenig kühler, irgendwie leichter. Der Lärm des Alltags liegt weit unten im Tal. Oben in Hintertux, auf rund 1.500 Metern, beginnt der Sommer anders als im Flachland. Er ist nicht heißer, sondern frischer. Genau dieses Gefühl trägt einen Namen, der viel älter ist als der moderne Tourismus: Sommerfrische. Wer den Hochsommer schon einmal auf über 1.200 Metern verbracht hat, weiß, dass damit mehr gemeint ist als ein paar Grad weniger auf dem Thermometer.

Was Gäste vor dem Sommerurlaub im Tuxertal wirklich wissen möchten?

Bevor Gäste zum ersten Mal den Sommer im Tuxertal erleben, haben sie Fragen. Wann öffnet der Klausnerhof? Was zieht man an? Wie ist das Wetter? Und woher die Begeisterung? Diese Fragen kennen wir gut. Sie kommen per Mail, am Telefon und beim Frühstücksgespräch. Deshalb haben wir die zehn häufigsten gesammelt und beantworten sie hier so konkret wie möglich.
 

Wandern im Frühsommer im Tuxertal: Welche Touren lohnen sich schon im Juni?

Der Mai und Juni sind im Tuxertal eine besondere Übergangszeit. Unten im Tal wird es heller, grüner und lebendiger. Die Bäche führen mehr Wasser, die Wiesen verändern sich, die Luft wird milder. Weiter oben hält sich der Winter oft noch deutlich länger. Genau dieser Kontrast macht Wanderungen im Frühsommer so reizvoll. Wer jetzt unterwegs ist, erlebt nicht den fertigen Bergsommer, sondern seinen Anfang. Deshalb sind im Mai nicht unbedingt hohe Gipfel oder lange Höhenwege die beste Wahl. Viel stimmiger sind Talwege, sonnige Abschnitte, kurze Familienrunden, Wasserwege und Aussichtspunkte mit Blick Richtung Gletscher.
 

Frühling im Tuxertal: 7 besondere Naturmomente, die jetzt beginnen

Wie sich eine Jahreszeit ganz langsam bemerkbar macht

Im Tuxertal beginnt der Frühling nicht mit einem großen Auftritt. Er kommt leise. Fast unmerklich. Und vielleicht ist genau das sein schönster Charakterzug. Während oben am Hintertuxer Gletscher noch der Winter das Bild prägt, verändert sich unten im Tal bereits die Stimmung: Das Licht wird weicher, das Wasser lauter, die Wiesen heller. Es ist die Zeit der feinen Übergänge.

 

Warum es JETZT perfekt zum Skifahren ist

Sonnenskilauf, stabile Schneelage & entspannte Schwünge in Hintertux

Wenn im Tal schon die ersten Frühlingsblumen blühen, herrscht am Hintertuxer Gletscher noch beste Skistimmung. Die Gletscherwelt reicht von rund 1.500 bis auf 3.250 Meter Seehöhe und steht für hohe Schneesicherheit bis weit in den Frühling hinein. Gerade März und April sind für viele Skifans eine besonders attraktive Zeit: Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und auf den Pisten geht es oft entspannter zu als während der klassischen Ferienwochen.