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Die schönsten Gipfel im Tuxertal

Aussichtsreiche Genusstouren für Bergwanderer

Tuxertal und Zillertal bieten auch Familien mit Kindern und Genusswanderern mit normaler Kondition viele Möglichkeiten für aussichtsreiche Gipfelerlebnisse. So manche Gipfelwanderung beginnt hier mit einer gemütlichen Bergbahnfahrt. Aber auch konditionsstarke und erfahrene Bergsteiger kommen voll auf ihre Kosten.

Der Vorteil im Urlaub im Klausnerhof: Sie starten Ihre Gipfeltouren nicht tief unten im Tal, sondern befinden sich schon auf rund 1.280 Metern Seehöhe. Zudem sparen Sie sich mühsame und schweißtreibende Anstiege, indem Sie eine der Sommerbergbahnen nützen, um rasch und entspannt an Höhe zu gewinnen. Schließlich soll das Wandern Spaß machen und niemanden überfordern. Hier kommen Frieda Klausners Gipfel-Wandertipps für jeden Anspruch:


1 / Gipfelwanderung Frauenwand


mittel | 10,2 km | 5:00 h Gehzeit über Weitental | höchster Punkt 2.517 m

Die Wanderung zum Frauenwand-Gipfel ist für Familien mit wanderfreudigen Kindern ab dem Grundschulalter und Genusswanderer die richtige Wahl. Mit der Gondel geht es zunächst hinauf zur Sommerbergalm. Von dort führt der Wanderweg zügig bergwärts. Für Abwechslung sorgen oft die kecken Murmeltiere, die Wanderer nicht scheuen. Am Kamm der Frauenwand angekommen, eröffnet sich urplötzlich die grandiose Aussicht auf das Schmirntal und die gegenüberliegenden, imposanten Berggipfel. Zum höchsten Punkt der Frauenwand sind es nur noch ein paar Minuten. Hier heißt es: Aussichten auf zwei Täler und ein Meer an Gipfel genießen! Nun folgt man dem Wanderweg weiter bis zum Tuxerjoch Haus, wo man sich mit einer Jause stärken kann. Je nach Kondition steigt man zur Bergbahnstation Sommerbergbahn ab und fährt mit der Bahn ins Tal oder wählt den wunderschönen Wanderweg über das Weitental und die Bichlalm zurück zum Klausnerhof.

 

2 / Aussichtsreiche Grüblspitze


mittel | 10,3 km | 4:15 Gehzeit bis Juns | höchster Punkt 2.383 m

Das Schöne an dieser Gipfelwanderung ist, dass Sie diese je nach Lust, Laune und Kondition unterschiedlich lang gestalten können. Sie fahren in jedem Fall von Lanersbach (Busstation!) mit der Eggalmbahn bis zur Bergstation. Von dort führt zunächst ein breiter Schotterweg, dann ein leicht begehbarer Bergweg direkt zum Gipfel der Grüblspitze. Nehmen Sie sich am Ziel ausreichend Zeit, um den traumhaften Blick auf das Tuxertal und die gegenüberliegenden Berggipfel zu genießen! Nun entscheiden Sie, wie es weitergehen soll. Entweder wandern Sie zurück zur Bergbahn und fahren ins Tal ab – oder Sie gehen weiter Richtung Stoankasern. Unterwegs sammeln Sie viele unvergessliche Natureindrücke und begegnen an der Stoankasern-Almhütte samt Käserei dem Tiroler Grauvieh. An dieser Station haben Sie wiederum die Wahl: Entweder gehen Sie zu Fuß hinab nach Juns oder lassen sich vom Taltaxi (unbedingt im Voraus bestellen und Zeiten beachten!) abholen. Eine Gipfelwanderung, drei Möglichkeiten für Groß und Klein!

 

3 / Durch das Weitental zur Wandspitze


mittel | 10,9 km | 5:30 h Gehzeit | höchster Punkt 2.586 m

Diese Wanderung starten Sie direkt vor dem Klausnerhof. Zunächst geht es auf dem gemütlichen Fahrweg hinauf zur Bichlalm und weiter bis zur Abzweigung, die zum Schleierwasserfall führt. Nun geht es steil hinauf bis zum Eingang ins grüne Weitental. Zügig überwindet man die Höhenmeter Richtung Wandspitze, bis die Abzweigung nach links Richtung Gipfel führt. Auf 2.586 Metern hat man den höchsten Punkt der Wanderung erreicht, die Gipfelbegehung auf einem Bergsteig sollten nur geübte Bergsteiger unternehmen. Der Rückweg erfolgt auf dem Anstiegsweg.

 

4 / Ahornspitze im Zillertal für Geübte


schwer | 10,8 km | 5:45 h Gehzeit | höchster Punkt 2.973 m

Diese Gipfeltour führt uns hinaus aus dem Tuxertal: Der Startpunkt ist der Parkplatz an der Ahornbahn in Mayrhofen. Mit der Gondelbahn fahren Sie zur Bergstation, wo Sie die anspruchsvolle Gipfelwanderung beginnen. Der Anstieg ist steil und führt über eine brüchige Südwestflanke. Im Gipfelbereich bewältigen Sie eine Kletterei im Grad 1 und die Querung zwischen Süd- und Nordgipfel ist mit einem Drahtseil gesichert. Diese Gipfelwanderung sollten Sie daher nur unternehmen, wenn Sie über ausreichend Kondition verfügen, eine Kletterpassage mühelos bewältigen können, schwindelfrei und trittsicher sind. Die Ahornspitze ist im Gipfelbereich ausgesetzt und bietet großartige Blicke auf das Tal und unzählige Berggipfel. Eine absolut lohnenswerte Tour bei schönem Wetter – die Fernsicht ist genial. Der Abstieg erfolgt auf dem Anstiegsweg. Tipp: Eine Einkehr in der Karl-von-Edel-Hütte.


Noch mehr Tipps für großartige Gipfeltouren im Tuxer- und Zillertal erhalten Sie direkt im Hotel Klausnerhof in Hintertux. Senden Sie jetzt Ihre unverbindliche Urlaubsanfrage!

Friedas Magazin

Lesen Sie die neuesten Geschichten sowie interessante Informationen aus dem Klausnerhof und kochen Sie zu Hause nach unseren Rezepten.

Was tun im Tuxertal bei wechselhaftem Wetter? 7 gute Ideen...

Es gibt diesen Moment am Frühstückstisch, den viele Gäste kennen. Der Plan für den Tag steht seit gestern Abend, die Wanderschuhe sind bereit, und dann hängen die Wolken tief im Tal. Die erste Reaktion ist fast immer dieselbe: Der Tag ist verloren. Das stimmt im Tuxertal selten. Ein Tal, das sich über mehr als 2.600 Höhenmeter erstreckt, hat nicht ein Wetter, sondern mehrere gleichzeitig. Während es in Hintertux nieselt, kann es talauswärts trocken sein. Was am Vormittag geschlossen wirkt, reißt am Nachmittag auf. Wechselhaft bedeutet nicht schlecht, sondern beweglich.

Sommerurlaub ohne Hitzestress

Es gibt Sommertage, an denen in vielen Städten ab elf Uhr vormittags nichts mehr geht. Die Rollläden bleiben unten, der Spaziergang wird auf den Abend verschoben, das Auto ist eine Sauna. Im Tuxertal begegnen wir dem Sommer mit deutlich mehr Frische. Nicht, weil hier kein Sommer wäre, sondern weil das Tal etwas bietet, das kaum eine andere Landschaftsform hat: eine Höhenstaffelung von fast 2.000 Metern. Wer es kühler möchte, geht ein Stück nach oben. Wer es warm mag, bleibt unten. Der Tag richtet sich nicht nach der Hitze, sondern nach der eigenen Lust.

Sommerfrische im Hochgebirge

Es gibt einen Moment kurz nach der Ankunft, in dem der Körper begreift, dass sich etwas verändert hat. Die Luft ist klarer, ein wenig kühler, irgendwie leichter. Der Lärm des Alltags liegt weit unten im Tal. Oben in Hintertux, auf rund 1.500 Metern, beginnt der Sommer anders als im Flachland. Er ist nicht heißer, sondern frischer. Genau dieses Gefühl trägt einen Namen, der viel älter ist als der moderne Tourismus: Sommerfrische. Wer den Hochsommer schon einmal auf über 1.200 Metern verbracht hat, weiß, dass damit mehr gemeint ist als ein paar Grad weniger auf dem Thermometer.

Was Gäste vor dem Sommerurlaub im Tuxertal wirklich wissen möchten?

Bevor Gäste zum ersten Mal den Sommer im Tuxertal erleben, haben sie Fragen. Wann öffnet der Klausnerhof? Was zieht man an? Wie ist das Wetter? Und woher die Begeisterung? Diese Fragen kennen wir gut. Sie kommen per Mail, am Telefon und beim Frühstücksgespräch. Deshalb haben wir die zehn häufigsten gesammelt und beantworten sie hier so konkret wie möglich.
 

Wandern im Frühsommer im Tuxertal: Welche Touren lohnen sich schon im Juni?

Der Mai und Juni sind im Tuxertal eine besondere Übergangszeit. Unten im Tal wird es heller, grüner und lebendiger. Die Bäche führen mehr Wasser, die Wiesen verändern sich, die Luft wird milder. Weiter oben hält sich der Winter oft noch deutlich länger. Genau dieser Kontrast macht Wanderungen im Frühsommer so reizvoll. Wer jetzt unterwegs ist, erlebt nicht den fertigen Bergsommer, sondern seinen Anfang. Deshalb sind im Mai nicht unbedingt hohe Gipfel oder lange Höhenwege die beste Wahl. Viel stimmiger sind Talwege, sonnige Abschnitte, kurze Familienrunden, Wasserwege und Aussichtspunkte mit Blick Richtung Gletscher.
 

Frühling im Tuxertal: 7 besondere Naturmomente, die jetzt beginnen

Wie sich eine Jahreszeit ganz langsam bemerkbar macht

Im Tuxertal beginnt der Frühling nicht mit einem großen Auftritt. Er kommt leise. Fast unmerklich. Und vielleicht ist genau das sein schönster Charakterzug. Während oben am Hintertuxer Gletscher noch der Winter das Bild prägt, verändert sich unten im Tal bereits die Stimmung: Das Licht wird weicher, das Wasser lauter, die Wiesen heller. Es ist die Zeit der feinen Übergänge.